Kindertagesstätte St. Otto Ebersdorf

Konzeption

 

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Konzeption - ein Spiegelbild unserer Arbeit
2. Unser Kindergarten stellt sich vor
3. Profil unseres katholischen Kindergartens
4. Unser Team
5. Die Lebenssituation unserer Kinder und Eltern
6. Gesetzliche Bestimmungen
7. Ziele unserer pädagogischen Arbeit
8. Spielen und Lernen
9. Unser Tagesablauf in den unterschiedlichen Gruppen
10. Wie bereiten wir unsere Kinder besonders auf die Schule vor?
11. Wie gestalten wir unsere Übergänge?
12. Wir feiern die Feste, wie sie fallen
13. Die Elternarbeit
14. Qualitätssicherung
15. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen - Öffentlichkeitsarbeit
16. Was wir uns und unseren Kindern wünschen!
17. Fachbegriffe kurz erklärt!
18. Quellen

3. Profil unseres katholischen Kindergartens

 

„Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“
Johannesevangelium 13/34:

Katholische Kindertageseinrichtungen erfüllen nicht nur einen staatlichen, sondern vor allem auch einen kirchlichen Auftrag.

Wir wollen die christlichen Werte im Zusammenleben der Kinder erlebbar machen und selbst ein glaubwürdiges Vorbild sein.

 

Das bedeutet für uns:

  • Offen sein gegenüber anderen. Wir heißen alle Kinder ohne oder gleich welcher Konfession willkommen. Wir richten ein besonderes Augenmerk auf die individuell beeinträchtigten (z.B. behinderten) und sozial benachteiligten Kinder. Wir wollen jeden so annehmen, wie er ist.
  • Wir arbeiten kundenorientiert und betrachten die Kinder und Eltern als wirkliche Partner im Prozess der Erziehung, sowie in der Gestaltung der Arbeit im Kindergarten.
  • Wir befähigen Kinder, solidarisch mit den anderen zu handeln und dabei sich selbst zu finden. Wir wollen von und mit den Kindern lernen und uns partnerschaftlich begegnen.
  • Wir lassen Konflikte zu, erarbeiten und probieren mit den Kindern gemeinsam Lösungsmöglichkeiten aus (Kinderkonferenz). Kindern müssen immer wieder Chancen zum „Wiedergutmachen“ und zum Neuanfang gegeben werden.
  • Wir sehen die Achtung vor der Schöpfung als Schwerpunkt in unserer Planung. Das wollen wir vermitteln und Verantwortung übernehmen.
  • Wir erfahren Gemeinschaft durch Rituale, wie den Morgenkreis, das gemeinsame Frühstück, Feste und Feiern

 

Glaubensgemeinschaft erleben – wie gehen wir vor?

Wir beten gemeinsam mit den Kindern, entzünden täglich unsere selbstgestaltete Gebetskerze und regen die Kinder zum freien Beten an.

Wir erleben gemeinsam mit den Kindern religiöse Anschauungen, die sich aus dem Jahreskreis oder aktuellen Situationen der Kinder ergeben (z. B. im Herbst – „Der Apfel“; in der Adventszeit – „Den Weg nach Bethlehem und die Geburt Jesu“; in der Osterzeit – „Kreuzweg“... und vieles mehr).

Wir versuchen, die religiösen Inhalte neu zu betonen und wegzukommen von der materialistischen Vermarktung und Konsumorientierung. So ist „Weihnachten“, das Fest der Geburt Christi und nicht nur ein Geschenkefest; an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu und nicht nur „der Osterhase kommt“; St. Martin ist nicht nur ein Laternenfest, sondern steht auch für das Helfen, das durch das Symbol der Laterne in unsere Welt kommt.

Wir besuchen mit den Kindern das Altenheim, bringen selbstgebastelte Lichter mit und schenken Freude durch Singen unserer Lieder.

Wir pflegen das Brauchtum und gestalten gemeinsam Feste und Feiern im Kirchenjahr.

Mit unserem Pfarrer, Pater Peter, gestalten wir Andachten und Familiengottesdienste (Erntedank, im Advent, Palmsonntag, zu Ostern und die Abschlussandacht unserer Vorschulkinder).

Als katholische Einrichtung legen wir Wert auf die Zugehörigkeit unserer Kirchengemeinde und achten auf eine Verbundenheit durch gemeinsame Feste und Gottesdienste.

 

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