Kindertagesstätte St. Otto Ebersdorf

Konzeption

 

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Konzeption - ein Spiegelbild unserer Arbeit
2. Unsere Kindertagesstätte stellt sich vor
3. Profil unseres katholischen Kindergartens
4. Unser Team
5. Die Lebenssituation unserer Kinder und Eltern
6. Gesetzliche Bestimmungen
7. Unser Tagesablauf in den unterschiedlichen Gruppen
8. Ziele unserer pädagogischen Arbeit
9. Spielen und Lernen
10. Wie bereiten wir unsere Kinder besonders auf die Schule vor?
11. Wie gestalten wir unsere Übergänge?
12. Wir feiern die Feste, wie sie fallen
13. Die Elternarbeit
14. Qualitätssicherung
15. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen - Öffentlichkeitsarbeit
16. Was wir uns und unseren Kindern wünschen!
17. Fachbegriffe kurz erklärt!
18. Quellen

6. Gesetzliche Bestimmungen

 

Die gesetzlichen Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit finden sich im Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (BEP) und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) der Bundesrepublik Deutschland (SGB VIII §22), im Bayerischen Kinderbildungs- Betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit seiner Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG) sowie in EU- Richtlinien. Der Bereich der Kindertagesstätte unterliegt dem Sozialministerium. Wir verstehen unsere Kindertagesstätte als familienunterstützende und ergänzende Tageseinrichtung zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr bis zur Einschulung.

Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist der beziehungsfähige, wertorientierte, hilfsbereite und schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann (AVBayKiBiG § 1).

Unter 6.1. zeigen wir ein Schaubild über alle Bildungs- und Erziehungsbereiche aus dem BEP, die wir in unserer pädagogischen Arbeit bei den Kindern einbeziehen.

Buch Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan

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6.1. Schaubild zum Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan

 

Schaubild

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6.2. Kinderschutz

Zu den Aufgaben unserer Kindertageseinrichtung zählen auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet ist und ihr Schutz vor weiteren Gefährdungen. Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzung dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen.

Unser Träger bzw. unsere Leitung stellt sicher, dass

  • unsere Fachkräfte bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von ihnen betreuten Kindes eine Gefährdungseinschätzung vornehmen,
  • bei der Gefährdungseinschätzung eine (insoweit) erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen wird,
  • die Eltern sowie das Kind in die Gefährdungseinschätzung einbezogen werden, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes nicht in Frage gestellt wird.

Unser Träger bzw. unsere Leitung sorgt dafür, dass unsere Fachkräfte bei den Eltern auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die Gefährdung nicht anders abgewendet werden kann.

Hierfür steht den Mitarbeiter/innen eine Prozessbeschreibung für Kindeswohlgefährdung zur Verfügung.

Um den betroffenen Kindern und deren Familien in optimaler Weise helfen zu können, sind spezielle Fachkenntnisse und methodisches Erfahrungswissen unentbehrlich. Viele Aufgaben können nur Fachkräfte wahrnehmen, die dafür besonders qualifiziert sind (z.B. diagnostische Abklärung erkannter Gefährdungsanzeichen, Entscheidungsfindung über Hilfebedarf und geeignete Hilfeart, Erbringen spezifischer Hilfen).

Unsere Rolle als Kontakt- und Vertrauensperson zu den Eltern ermöglicht vielfältige Hilfen zum Schutz des Kindes.