Kindertagesstätte St. Otto Ebersdorf

Konzeption

 

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Konzeption - ein Spiegelbild unserer Arbeit
2. Unser Kindergarten stellt sich vor
3. Profil unseres katholischen Kindergartens
4. Unser Team
5. Die Lebenssituation unserer Kinder und Eltern
6. Gesetzliche Bestimmungen
7. Ziele unserer pädagogischen Arbeit
8. Spielen und Lernen
9. Unser Tagesablauf in den unterschiedlichen Gruppen
10. Wie bereiten wir unsere Kinder besonders auf die Schule vor?
11. Wie gestalten wir unsere Übergänge?
12. Wir feiern die Feste, wie sie fallen
13. Die Elternarbeit
14. Qualitätssicherung
15. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen - Öffentlichkeitsarbeit
16. Was wir uns und unseren Kindern wünschen!
17. Fachbegriffe kurz erklärt!
18. Quellen

13. Die Elternarbeit

13.1. Ohne Eltern geht es nicht - Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern

Elternarbeit beginnt für uns, bevor die Kinder das erste Mal in die Kindertagesstätte kommen. Am Tag der offenen Tür und in der Meldewoche haben die Eltern und Kinder die Möglichkeit, das Personal und die Räumlichkeiten kennen zu lernen. Am Informationsabend und bei den Schnuppernachmittagen werden schon erste Beziehungen aufgebaut.

Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Bildung und Erziehung ihres Kindes. Sobald das Kind bei uns angemeldet ist, begegnen sich Eltern und Kindertageseinrichtungen als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Die aktive Mitwirkung der Eltern an den Bildungs- und Erziehungsprozessen ihres Kindes in der Tageseinrichtung ist daher wesentlicher Bestandteil. Zugleich sind Kindertagesstätten kraft Gesetzes verpflichtet, bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgaben eine enge Kooperation mit den Eltern zu suchen und sie an Entscheidungen in wesentlichen Angelegenheiten zu beteiligen.

Bei einer partnerschaftlichen, vertrauensvollen Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften findet das Kind ideale Entwicklungsbedingungen vor.

 

Das bedeutet für uns:

  • Eine offene und freundliche Atmosphäre schaffen
  • Zeit und immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Eltern haben
  • fachlich kompetent den Eltern gegenübertreten
  • nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten
  • gegebenenfalls Hilfen anbieten, wenn nötig Vermittlung an Fachkräfte z.B. Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen...

 

Das bedeutet für die Eltern:

  • Mithilfe bei Arbeiten, die im Kindergarten anfallen (z.B. Gartenarbeit)
  • Unterstützung bei Projekten (Besuch der Gärtnerei)
  • Rege Beteiligung an Elternabenden, Feste und Feiern

 

Sie sollten bedenken, dass alle Aktionen oder Gelegenheiten, bei denen wir Ihre Unterstützung brauchen, letzten Endes ihrem Kind zugute kommen!

Sollten Missverständnisse und Probleme zwischen Eltern und Fachkräften auftreten, wenden Sie sich gleich an uns. Wir werden eine gemeinsame Lösung finden, denn nur so kann ein gutes Vertrauensverhältnis erhalten bleiben.

Die Eingewöhnungsphase bildet die Basis der Zusammenarbeit.
Die Eltern haben die Möglichkeit, solange anwesend zu sein, wie ihr Kind das benötigt. Um einen intensiven Austausch vieler Informationen und um unsere pädagogische Arbeit transparent zu machen, bieten wir an:

  • Gespräche zwischen „Tür und Angel“
  • Elterngespräche
  • Gruppenelternabende (Fachelternabende, Bastelabende)
  • Elternstammtische (von den Eltern selbst organisierte Treffen, bei dem das Gruppenpersonal eingeladen wird)

Um den Eltern einen noch tieferen Einblick in unsere Arbeit und in die Kindertagesstätte zu ermöglichen, öffnen wir die Gruppen für die Eltern und bieten Hospitationen (Besuche in der Gruppe) an. Die Eltern erleben auf diese Weise ihr Kind in der Gruppe und bei Exkursionen (Bäckereibesuch, Feuerwehrbesuch) außerhalb der Familie.

Um wichtiges, den Kindergarten betreffendes, an die Eltern weiterzugeben und einen ständigen Kontakt zu halten, informieren wir sie durch:

Monatliche Kalenderblätter Informationen von Geburtstagen, Festen, Veranstaltungen, Schließzeiten
Elternbriefe spezifische Informationen, Termine,...
Informationswand an jeder Gruppe Plakate, Veranstaltungen, Verlorengegangenes

Zusätzlich bieten wir den Eltern ein eigenes „Schwarzes Brett“ an. Hier ist Platz für eine Suche- und Finde- Ecke, Veranstaltungshinweise außerhalb des Kindergartens, Selbsthilfegruppen, Logopäden, Turngruppen, Vorträge…

Viele Informationen über unsere Arbeit erfahren die Eltern auch im Internet unter "www.kita-st-otto.de"

 

13.2. Unser Kindergartenbeirat stellt sich vor

Zu Beginn des Kindergartenjahres wählen die Eltern in einer Abendveranstaltung den Kindergartenbeirat. Zehn Mütter und Väter aus den verschiedenen Gruppen stehen dem Kindergartenteam zur Seite, um gemeinsam Veranstaltungen wie die St. Martinsfeier, den Tag der offenen Tür, das Frühlingsfest u.v.m. vorzubereiten. Es stellt dass Sprachrohr der Eltern dar.

 

Sprachrohr der Eltern

In den etwa sechs Sitzungen pro Jahr wendet sich der Kindergartenbeirat auch weiteren Belangen der Kinder, Eltern und des Teams zu. Durch die enge Zusammenarbeit erfährt das Team, wie gut den Eltern die Aktionen des Kindergartens gefallen. Gleichzeitig gewinnen die Eltern einen Einblick, warum manches im Kindergarten in einer ganz bestimmten Art und Weise gehandhabt wird. Wünsche und Ideen werden schnell aufgegriffen, besprochen und wenn möglich verwirklicht.

 

Initiator besonderer Aktionen

Der Kindergartenbeirat initiiert und organisiert gemeinsam mit dem Kindergartenteam die Aktionen des Kindergartens wie z.B. das Fest zum 40-jährigen Jubiläum, für deren erfolgreiche Durchführung die tatkräftige Unterstützung möglichst vieler Eltern hilfreich oder sogar unbedingt erforderlich ist.

 

Was können NICHT-Kindergartenbeiräte tun?

Unabhängig davon ist es gern gesehen, wenn auch Nicht-Kindergartenbeiräte in Absprache mit dem Kindergarten die Initiative für besondere Aktionen ergreifen und für deren Durchführung die Verantwortung übernehmen.

Ebenso ist bei arbeitsintensiveren Aktionen, wie z.B. die Erneuerung des Sandkastens, die tatkräftige Unterstützung der Eltern gefragt.

Wenn Sie mithelfen wollen oder weitere Fragen hierzu haben, wenden Sie sich an das Kindergartenteam oder einen unserer Kindergartenbeiräte.

 

Der Kindergartenbeirat

 

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