Kindertagesstätte St. Otto Ebersdorf

Pädagogische Arbeit

Gruppenfoto

Vorschulkinder

Foto: © by Fotoprofi Hunger

Wie bereiten wir unsere Kinder auf die Schule vor?

Die Kinder lernen von Geburt an und die gesamte Kindergartenzeit ist Vorbereitung auf die Schule. Das selbständige An- und Ausziehen, allein zur Toilette gehen und nach der Spielzeit seine Spielsachen aufräumen sind von Bedeutung, wie auch die motorischen Fähigkeiten. Hierbei lernen die Kinder eine Schere halten und mit ihr schneiden, der Umgang mit Stiften und verschiedenen Materialen wird ermöglicht und dadurch die Fingerfertigkeit und Feinmotorik geschult.

Durch Bewegungsmöglichkeiten wird die grobmotorische Fähigkeit gefördert, z.B. Gleichgewicht halten, balancieren, auf einen Bein stehen...

Genauso wichtig sind kognitive Fähigkeiten: sich mit Ausdauer auf eine Sache konzentrieren, Gehörtes umsetzen. In einer Gemeinschaft zurecht zu kommen, sich dort wohl fühlen, sich angemessen durchsetzen, aber auch Rücksicht nehmen, sich an Gesprächsregeln halten (melden, warten, bis man an die Reihe kommt, seine Gedanken in einer Gruppe äußern) ist auch ein wichtiger Aspekt von vorschulischer Erziehung.

Die Kinder lernen über alltägliche, lebenspraktische und über themenbezogene, entwicklungsangemessene Situationen und Lernangebote, Kompetenzen zu entwickeln die sie in ihrer Persöhnlichkeit fördern. Die gesamte Erfahrungswelt des Kindes ist Bestandteil des Lernens.

Mit Beginn des Kindergartenbesuchs der Kinder, führen wir auf diese Ziele und auf die weiteren Ziele des neuen Bildungs- und Erziehungsplanes hin und setzen sie um. Dies geschieht sowohl in der Freispielzeit, wie auch in gezielten Beschäftigungen (Projektarbeit). Hier bemühen wir uns ,die gesamten Anforderungen abwechselnd in unsere Arbeit einfließen zu lassen. Wir berücksichtigen dabei den Alters- und Entwicklungsstand der Kinder, das heißt Angebote werden je nach Alter immer anspruchsvoller und sie werden motiviert, eigene Handlungsschritte zu überlegen, auszuprobieren und so ans Ziel zu kommen.

"Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, ein Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren"
Maria Montessori

nach oben

Weitere Lernangebote für unsere Vorschulkinder:

"Vorschulgeschichte:

Einmal wöchentlich lesen wir aus einen fortlaufenden Buch ein Kapitel vor, z.B. "Die kleine Hexe", "Der kleine Wassermann", "Der Räuber Hotzenplotz" usw. von "Ottfried Preussler" vor. Die Kinder erzählen diese nach und setzten sie in einem selbstgestalteten Geschichtenheft in Bildern um.

Die kleine Hexe Der kleine Wassermann Der Räuber Hotzenplotz Das kleine Gespenst

nach oben

"Würzburger Traningsmodell: "Hören-Lauschen-Lernen"

Dieses Programm soll unsere zukünftigen Schulkinder auf den Erwerb der Schriftsprache vorbereiten. Es möchte das sprachliche (phonologische) Bewußtsein, eine sehr wichtige Voraussetzung zum problemlosen Lesen- und Schreibenlernen fördern.

Das Würzburger Modell enthält "Sprachspiele"

  1. Lauschspiele
  2. Reime
  3. Sätze und Wörter
  4. Silben
  5. Anlaut (Endlaute)
  6. Phoneme (Laute)
Quelle: Hören, lauschen, lernen von Petra Küspert/Wolfgang Schneider

nach oben

Entdeckungen im Zahlenland

Ein "Mathematisches Projekt", das in 22 Lerneinheiten unterteilt ist. Ziel ist es, Kindern bereits vor der Schule zu einer breiten und nachhaltigen Grundlage für das Verständnis von Mathematik zu verhelfen. Das Projekt wurde von Prof. Preiß entwickelt, erprobt und über Fortbildungen Erzieherinnen vermittelt. Es orientiert sich nach dem neuen "Bayerischen Erziehungs- und Bildungsplan" für Kindertagesstätten, in dem eine sinnvolle mathematische Bildung für jedes Kind gefordert wird. Dies schließt eine kindgemäße Einführung in die Welt der Zahlen und der geometrischen Formen ein.

Das Projekt in dessen Mittelpunkt nicht der Lernstoff steht, sondern die Entdeckungen im Zahlenland, ist vielmehr auf den Entdeckungsdrang und die natürliche Neugierde des Kindes ausgerichtet. Eine Mathematische Frühförderung kann so zugleich anspruchsvoll sein und Kindern Spaß machen.

Im Kern der Entdeckungen im Zahlenland steht der Aufbau des Zahlenbegriffs. Die Kinder lernen über drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den verschiedenen Zahlenländern.

Zahlenhaus Zahlenweg Zahlenländer
Quelle: Entdeckungen im Zahlenland von Prof. Preiß         www.zahlenland.info

nach oben

"Gruppenübergreifende Projektangebote am Nachmittag

Unsere Vorschulkinder (Schulkinder) können am Nachmittag (ein bis zweimal wöchentlich), an den unterschiedlichsten Angeboten im Kindergartenjahr teilnehmen.

Beispiele: Theaterspiel, Einführung klassischer Musik mit Begleitung von Orffinstrumenten, Zahlenlandprojekt usw.

nach oben

Computerprojekt

ComputerIn unserem täglichen Leben begegnen uns überall Computer. Auch unseren Kindern ist das schon bewußt und einige kennen den Computer bereits von zu Hause. Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten und auch in vielen Grundschulen wird er bereits eingesetzt.

Deshalb haben wir uns dafür entschieden unseren Vorschulkindern die wichtigsten Kenntnisse über den Computer zu vermitteln. Gruppenintern werden mit den Kindern alle Regeln, Zubehörteile und die Arbeit selbst mit Maus, Tastatur und Bildschirm erarbeitet.

Erst wenn die Kinder alle Kenntnisse sicher beherrschen - vom Einschalten und "Hochfahren", mit verschiedenen Programmen arbeiten, bis zum selbstständigen beenden und "Herunterfahren" des Computers - werden die Kinder zur Führerscheinprüfung zugelassen.

Ist das Kind dann im Besitz seines Computerführerscheines, darf es 2x pro Woche eine halbe Stunde selbständig am Computer arbeiten (ein Wecker kontrolliert die Zeit).

nach oben

Faltbuch

Das von den Kindern selbstgestaltete Faltbuch, beinhaltet eine fortlaufende Geschichte. Sie wird untergliedert und die dazu passenden Figuren von den Kindern gefaltet z.B. fährt der Peter in der Geschichte mit dem Boot, falten wir ein Boot dazu usw.

Ziel ist es Kindern in ihrer Feinmotorik, Genauigkeit, Konzentration, Begriffsbildung (Formen, Kanten, Ecken, Brüche, Linien usw.) zu fördern.

nach oben

Sprachförderung "Vorkurs Deutsch"

Die Kinder nichtdeutscher Erstsprache und Kinder die eine Sprachförderung benötigen, erhalten durch die Einrichtung von Vorkursen bessere Chancen für ihre Schullaufbahn. Im Mittelpunkt einer umfassenden Kompetenzerweiterung stehen Erwerb und Förderung der deutschen Sprache. Wesentlich ist aber auch, dass die Kinder in dieser Zeit lernen, ihre passiven Deutschkenntnisse zu aktivieren und Sprache mutig auszuprobieren. Dieser Vorkurs findet in zwei Unterrichtstunden einmal pro Woche statt. Schule und Kindergarten kooperieren hier miteinander. Hierfür werden die Kinder in die Schule und wieder zurück gebracht. In der Schule findet eine Unterrichtstunde statt und eine Weiterführung erfolgt im Kindergarten, auch hierfür ist eine Unterrichtstunde vorgesehen.

Dieser Weg des Sprachunterrichts berücksichtigt Deutschkenntnisse auf verschiedenen Niveustufen, greift unterschiedliche Neigungen und Vorerfahrungen der Kinder auf und bezieht vielfältige Lernstrategien ein.

Durch ausgewählte Lernzenarien, Bausteine (Spiele und Übungen zur Förderung der ponologischen Bewusstheit, der Zahlenfresser - Sprachwachstum durch vielfältige Aktivitäten rund um die Gestaltung eines Buches, der Natur auf der Spur u.v.m.) und vielen Spielideen, wird für alle das Lerngeschehen zu einer spannenden Entdeckungsreise, zu einem motivierenden Abendteuer - und führt sicher zum Erfolg.

Quelle: "Lernzenarien" Ein neuer Weg, der Lust auf Schule macht, Teil 1, ISB Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung, Verlag Finken

nach oben

Verkehrserziehung

Das richtige Vehalten im Straßenverkehr und bei Situationen unterwegs sich angemessen zu Verhalten, ist und sollte ein lebenswichtiger Bestandteil der Erziehung sein. Hier sind natürlich alle an der Erziehung beteiligten gefragt (wie verhält man sich im Straßenverkehr? Anschnallpflicht im Auto, Vorbildfunktion der Erwachsenen beachten, Reaktionsvermögen schulen, mit dem Kind spazieren gehen und beobachten, Farben und Formen kennen u.v.m.).

Zweimal im Jahr besucht "Herr Meyer" von der Polizei unsere Vorschulkinder im Kindergarten. Er ist besonders geschult und unsere Großen erleben und erfahren lebenspraktische Verkehrserziehung.

  • Übungen und Anschauungen im Turnraum
  • Realität erleben im Straßenverkehr - wir gehen vom Kindergarten aus einen Schulweg (Ampelüberquerung, wie?, wo? und wann? gehe ich über eine Straße u.v.m.).

Wir vertiefen diese Kenntnisse auf unseren Spaziergängen, indem wir auf diese Regeln achten und bewußt wiederholen.

nach oben

Besonderheiten

Ausflug der Vorschulkinder

Mit dem Zug fahren wir nach Coburg. Wir wandern zur Veste Coburg, besuchen das Naturkundemuseum, nehmen an einer spezielle Burgführung für Kinder teil, erholen uns beim Picknik und auf dem Abenteuerspielplatz im Schlossgarten.

nach oben

Schultütenbasteln

Bei uns im Kindergarten können die Eltern die Schultüte ihres Kindes selbst herstellen. Ein Rohling wird mit den unterschiedlichsten farbigen Papierarten beklebt und mit Dekomaterialien verziert. Ideen holt man sich aus Bastelbüchern, passend zur Schulranze ect.

Einige Kinder dürfen nach ihren eigene Geschmack auswählen, andere Kinder werden von ihren Eltern überrascht.

Jeder bekommt eine individuelle Schultüte, denn der erste Schultag soll ein ganz besonderer Tag für die Kinder werden.

nach oben

Übernachtung im Kindergarten

Viele Überraschungen erleben unsere Großen bei der Übernachtung.

Etwas "Einmaliges" zum Abschied.






nach oben

Theaterbesuch

Bereits jüngere Kinder sind faziniert von "klassischer Musik". Die Klangvielfalt, die Harmonie und der strukturierente Aufbau berühren nicht nur Erwachsene.
Zur Einführung eignet sich z.B. Prokofieffs "Peter und der Wolf", eine sinnvolle Erzählung und ein musikalisches Märchen, in dem die einzelnen Soloinstrumente erklärt und kindgerecht vorgestellt werden, oder andere klassische Werke wie die "Moldau" von Smetana.
Sie lassen beim Anhören innere Bilder entstehen, beeinflussen das emotionale Empfinden und führen das Kind in die Welt der Musik ein.

Wir fördern hiermit die musikalische und kulturelle Bildung bei den Kindern.

Quelle: Der Bayerische Bildungs-und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, Beltz Verlag.

Dieses Angebot des "Landestheater Coburg" nehmen wir gerne an und besuchen mit unseren Vorschulkindern eine Vorstellung (wenn angeboten!).

nach oben

Besuch der Grundschule

Die Kinder freuen sich auf die Schule.

Aufgabe ist es die Kinder langfristig und angemessen auf diesen Übergang vorzubereitenden. Die Vorbereitung beginnt am Tag des Eintritts in die Kindertagesstätte. Ziel ist es über alle Förderschwerpunkte und auch über die Förderung von Kompetenzen, auf denen die Schule aufbauen kann (z.B. sprachliche, mathematische, ethische und religiöse Bildung u.v.m.) die Vorfreude und damit die Bereitschaft zu wecken, ein Schulkind zu werden.

Quelle: Bildungs-und Erziehungsplan (BEP)
  • Die Kindergartenkinder mit Erzieher werden mit dem Schulbus in die Schule gefahren und erleben dort am Nachmittag eine Unterrichtstunde.
  • Die Grundschulkinder mit Lehrkraft, besuchen die Kindergartenkinder im Kindergarten.

nach oben